Repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

In unserer Privatpraxis für Psychiatrie und Psychotherapie in Sigmaringen bieten wir die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS, häufig auch kurz TMS genannt) als modernes, nichtinvasives Behandlungsverfahren an. Die rTMS ist ein neurostimulatorisches Verfahren, bei dem mittels kurzer Magnetimpulse gezielt bestimmte Hirnareale beeinflusst werden, die an der Regulation von Stimmung, Antrieb und emotionaler Verarbeitung beteiligt sind. Die Behandlung erfolgt ohne Narkose, ohne operative Eingriffe und ohne systemische Medikamentenwirkung.

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Ein besonderer Schwerpunkt der rTMS liegt in der Behandlung der therapieresistenten Depression. Von einer Therapieresistenz spricht man, wenn trotz leitliniengerechter medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung keine ausreichende Besserung erreicht werden konnte oder Medikamente nicht vertragen werden. Für diese Betroffenen stellt die repetitive transkranielle Magnetstimulation eine evidenzbasierte zusätzliche Behandlungsoption dar, die in nationalen und internationalen Leitlinien berücksichtigt wird. Auch Personen, die bewusst keine Psychopharmaka einnehmen möchten oder bei denen Nebenwirkungen im Vordergrund stehen, können von einer rTMS-Behandlung profitieren.

Die rTMS-Behandlung wird in unserer Praxis in Sigmaringen nach etablierten und standardisierten Protokollen durchgeführt. Üblicherweise umfasst eine Behandlungsserie etwa 30 Sitzungen. Diese finden in der Regel montags bis freitags möglichst immer zur gleichen Tageszeit über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen statt. Dieses feste zeitliche Setting trägt zu einer guten Verträglichkeit, einer klaren Struktur im Alltag und zu stabilen Behandlungseffekten bei.

Alternativ kann bei geeigneter Indikation und entsprechender organisatorischer Möglichkeit ein intensiviertes Behandlungsprotokoll angewendet werden. In diesem Fall erfolgen zwei rTMS-Sitzungen pro Tag, sodass die Gesamtzahl der Sitzungen innerhalb eines verkürzten Zeitraums von etwa drei Wochen durchgeführt wird. Welche Variante im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Symptomatik, der bisherigen Therapieresistenz, der Belastbarkeit sowie von praktischen Aspekten ab und wird im Rahmen der fachärztlichen Beratung gemeinsam entschieden.

Neben der Depression liegen zunehmend auch gute klinische Erfahrungen und Studienergebnisse für den Off-Label-Einsatz der rTMS bei weiteren psychischen Erkrankungen vor. Hierzu zählen insbesondere die Posttraumatische Belastungsstörung, Angsterkrankungen sowie Zwangsstörungen. Für diese Störungsbilder wurden spezielle Stimulationsprotokolle entwickelt, die auf die jeweiligen neurobiologischen Besonderheiten abgestimmt sind. Diese Protokolle werden in unserer Praxis in Baden-Württemberg angeboten und individuell angepasst, stets unter sorgfältiger fachärztlicher Indikationsstellung und Aufklärung.

Die rTMS kann ergänzend zu einer laufenden medikamentösen oder psychotherapeutischen Behandlung eingesetzt werden oder, sofern fachlich sinnvoll, auch als eigenständige Behandlungsoption. Ziel ist es, die Symptomlast zu reduzieren, bestehende Therapieresistenzen zu überwinden und neue therapeutische Perspektiven zu eröffnen. Ob eine Behandlung mit TMS beziehungsweise repetitiver transkranieller Magnetstimulation im individuellen Fall geeignet ist, klären wir gemeinsam im Rahmen eines persönlichen Beratungsgesprächs.

Wenn Sie sich für eine rTMS-Behandlung in Sigmaringen interessieren oder sich zu den Möglichkeiten bei therapieresistenter Depression, PTBS, Ängsten oder Zwangsstörungen informieren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit unserer Praxis auf. Wir beraten Sie individuell und transparent zu den medizinischen Voraussetzungen, dem Ablauf und den möglichen Behandlungszielen.

Die rTMS-Behandlung wird in unserer Praxis ab März 2026 verfügbar sein. Aufgrund der bereits jetzt bestehenden hohen Nachfrage und der begrenzten Behandlungskapazitäten ist es sinnvoll, bei Interesse frühzeitig Kontakt aufzunehmen. So können wir eine individuelle fachärztliche Beratung anbieten und eine rechtzeitige Terminplanung ermöglichen, sobald die Behandlung startet. Eine frühzeitige Meldung dient ausschließlich der besseren Organisation und stellt keine verbindliche Anmeldung dar.